Textdateien standardmäßig mit vim öffnen

Seit ein paar Tagen benutze ich ganz gerne vim. Ich wollte die Bedienung schon immer einmal lernen, und irgendwann hab ich beschlossen, das ganze einfach mal anzugehen. Es ist auch gar nicht so schwierig, wenn man sich vim-adventures anschaut und vimtutor durcharbeitet.
Jedenfalls wollte ich jetzt nach und nach meinen bisherigen graphischen Standardeditor gedit und den Konsoleneditor nano durch vim ersetzen.

Für nano ist das ziemlich einfach:
mit

sudo update-alternatives --config editor

kann man im Terminal seinen Standardeditor auswählen. Für vim existieren zwei (oder auf manchen Systemen drei) Versionen: (/usr/bin/vim,) /usr/bin/vim.basic, /usr/bin/vim.tiny. Die Unterschiede können hier und hier nachgelesen werden. Man gibt dann einfach die Ziffer ein und bestätigt mit Enter, um nano in vim zu ändern.

Wer gern möchte, dass eine Textdatei standardmäßig mit xfce4-terminal und vim geöffnet wird, kann Folgendes tun:
1. Eine solche Textdatei im Dateimanager anwählen, rechtsklicken: „Öffnen Mit“ → „Mit anderer Anwendung öffnen“ wählen
2. In dem sich öffnenden Popup unten „Einen benutzerdefinierten Befehl benutzen“ wählen und dort eintragen:
exo-open --launch TerminalEmulator /usr/bin/vim
3. Sicherstellen, dass „Standardmäßig für Dateien dieses Typs benutzen“ aktiviert ist.

Daraufhin wird die Datei mit xfce4-Terminal geöffnet, wenn man sie graphisch anwählt.

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in eigener Sache: Der NSA ein Schnippchen schlagen

So, wahrscheinlich bin ich jetzt auf sämtlichen Abschuss-, roten, schwarzen und Teufelslisten, die die NSA so zu bieten hat.

Ich habe Enigmail in meinem Thunderbird eingerichtet, um verschlüsselt Emails senden zu können (siehe auch „Über mich„), habe Tails heruntergeladen, Textsecure läuft schon eine Weile auf meinem Handy, Edward Snowden habe ich bei Facebook abonniert und installiere demnächst noch Redphone auf dem Handy. Außerdem google ich jetzt noch ein wenig nach NSA, Rohrbomben und anderen Späßen. So sollte die angebliche Terroristen-Datenbank (die wohl eher eine Geek-Datenbank in weiten Teilen ist) völlig unbrauchbar werden.

Man muss die Informationen und Programme, die man auf diese Weise erhält, ja nicht nutzen, denn das googlen nach diesen Begriffen reicht schon aus, um in dieser Datenbank zu landen. Wer also mithelfen möchte, das Datensaugen ein bisschen zu untergraben, ist herzlich eingeladen, meine Schritte zu wiederholen.
Denkt daran: Je mehr von uns es tun, desto nutzloser wird die Datenbank und desto weniger wirklich wertvolle Informationen kann man über uns sammeln. 🙂

Herzliche Grüße,

Luyin

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Banshee in XFCE mit den Medientasten steuern

Wer Banshee in XFCE wie unter Unity oder anderen DEs mit den Medientasten der Tastatur steuern möchte, fügt folgende Befehle unter Tastatur → Tastenkürzel für Anwendungen hinzu:


qdbus org.mpris.MediaPlayer2.banshee /org/mpris/MediaPlayer2 org.mpris.MediaPlayer2.Player.PlayPause → Play/Pause-Taste

qdbus org.mpris.MediaPlayer2.banshee /org/mpris/MediaPlayer2 org.mpris.MediaPlayer2.Player.Next → Next-Taste

qdbus org.mpris.MediaPlayer2.banshee /org/mpris/MediaPlayer2 org.mpris.MediaPlayer2.Player.Previous → Previous-Taste

Die genannten Tasten werden von XFCE dann als „XF86Audio(Play|Next|Prev)“ angezeigt.

 

Gefunden hier.

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Digitale Mindmaps erstellen mit VYM

Auf der Suche nach einer Anwendung, mit denen man Mindmaps erstellen kann, bin ich auf VYM (View Your Mind) gestoßen. VYM ist eine QT-Anwendung, die ich euch in diesem Artikel kurz vorstellen möchte. Ich habe mich für sie entschieden, weil es die einzige im Ubuntuusers-Wiki vorgestellte ist, die auf die Installation von zusätzlicher Software (meistens eine JRE) verzichtet und die nicht von Fremdquellen installiert werden muss.

Aufbau

Das Hauptfenster von VYM begrüßt uns mit einer neuen Mindmap und dem Baumeditor. Das gelbe Feld ist das gerade markierte. Die Markierung kann man mit Pfeiltasten oder mit Anklicken setzen. Neue Zweige fügt man mit einem Rechtsklick auf den gewünschten Zweigpunkt → Hinzufügen → Neuer Zweig (einfügen, oben, unten) oder mit den dort angegebenen Tastenkombinationen hinzu (A: hinzufügen; Shift + Einf: Oberhalb des Zweiges hinzufügen; Strg + Einf: Unterhalb d. Zweiges hinzufügen). Ich persönlich bevorzuge die Tastaturbedienung, denn hat man sich erst einmal die (relativ einfachen) Kombis angewöhnt, geht das ganze deutlich schneller.

Eine Vielzahl von Toolbars und Fenstern sind dockfähig, das heißt sie können entweder im Applikationsfenster verankert oder frei schwebend anderswo auf dem Bildschirm platziert werden. Nützlich finde ich vor allem die Notizen zu einem Zweigpunkt (Tastenkürzel N) und den „Property Editor“ (Kürzel P), in dem man Farben und Rahmen hinzufügen kann. Der eigentliche Eintrag des Zweiges lässt sich über Enter oder mit „E“ im „Editor Zweigbeschriftung“ bearbeiten; hier lässt sich etwa die Beschriftung mit Rich Text formatieren.

vym-übersicht
VYM mit einigen geöffneten Docks.

Ein sehr praktisches Feature von VYM ist, dass es zulässt, beliebige Teile einer Mindmap zu exportieren. Jedes Dock bringt daher sein eigenes Fenstermenü mit, in dem man den ausgewählten Teil speichern kann. Auch lassen sich einzelne Teile der Map als  zu verbergende (Kürzel H) markieren. Diese tauchen dann in einem Export einfach nicht auf.

Meine Erfahrungen mit VYM

Wie man in dem Screenshot oben erkennen kann, habe ich eine Mindmap für ein Uni-Projekt erstellt. Dabei habe ich die verschiedenen Farben zur Gruppierung und die Notizen für Literaturverweise genutzt. Gerade in Verbindung mit einer Literaturverwaltung wie Zotero lässt sich hiermit die Arbeit sehr vereinfachen.

Was sehr gut funktioniert, sind die verschiedenen Docks, die man sich wirklich platzieren kann, wo und wie man möchte. Mir persönlich gefällt es, alles verborgen zu haben und es jeweils bei Bedarf im Hauptfenster  zu aktivieren, aber jemand mit kleinerem Bildschirm freut sich sicher darüber, den unnützen Zusatz wie bei Gimp einfach woanders auszulagern. Dazu ist es ein großer Vorteil, dass man VYM wirklich komplett mit der Tastatur bedienen kann.

Was leider nicht so gut funktioniert, ist die Navigation mit den Pfeiltasten, die manchmal etwas merkwürdig funktioniert. Befindet man sich zum Beispiel auf einem Zweig der Map, der früher mal (vor einem Verschieben) auf der anderen Seite des übergeordneten Knoten saß, führt manchmal der Druck auf ← nicht dazu, dass man nach links geht, sondern dahin, wo früher links war. Auch ist es manchmal nicht möglich, einen gemachten Arbeitsschritt rückgängig zu machen – man erhält eine kryptische Fehlermeldung und weiß hoffentlich noch, wie es vorher aussah, sodass man es von Hand ändern kann. Ein weiterer Minus-Punkt ist, dass man nur die erste Ebene der Unterpunkte zu einem Map-Zentrum beliebig verschieben kann – alle anderen werden automatisch angeordnet (was sinnvoll ist), aber manuell ist es nicht möglich. Ein Minus gibt es außerdem noch für Windows-User: Dafür existiert nämlich schon seit langem keine aktuelle Version mehr.

 

Alles in Allem ist VYM eine ganz nette Sache. Ich benutze es sehr gern, auch wenn mich die genannten Punkte ein wenig stören. Das könnte durchaus noch ein bisschen besser funktionieren.

VYM erhält man unter Ubuntu und Gentoo in den Paketquellen.

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Teil 2: Umstieg von Win XP auf Xubuntu

Nachdem hier eine Weile Ruhe geherrscht hat, nehme ich mir jetzt mal die Zeit, über bereits erwähnten Umstieg meiner Mutter zu Xubuntu zu berichten. Damals bin ich von einigen Punkten ausgegangen, die vor dem Umstieg zu bedenken wären.

Beim konkreten Umstieg, der nun schon eine Weile zurückliegt, bin ich dann auf ein paar Herausforderungen gestoßen (um nicht Schwierigkeiten zu sagen).

Diese bestanden aus mehreren Einzelheiten:

  1. Die Export-Optionen von M$-Outlook sowie Internet Explorer sind inkompatibel zu Mozilla Thunderbird;
  2. Bestimmte VPN-Verbindungen in einige Firmen-Netzwerke verwenden Optionen, die von Network-Manager nicht unterstützt werden;
  3. diverse proprietäre Software ist für Linux nicht verfügbar.

Leider waren mir Punkt 2 und 3 vor dem Umstieg nicht bekannt, sonst hätte ich mir den Umstieg drei mal überlegt (und schlussendlich vielleicht einfach gelassen). Aus den vielen in diese Aktion investierten Stunden (in denen ich zum Glück auch noch etwas über Netzwerke gelernt habe) habe ich jedenfalls die Konsequenz gezogen, nie wieder zu versuchen, Bekannte von Linux zu überzeugen. Sobald da auch nur ein proprietäres Programm wirklich benutzt wird (ich sage nicht gebraucht – denn was vermeinlich gebraucht wird, kann ja in vielen Fällen durch FLOSS ersetzt werden), dementsprechend Arbeitsabläufe bekannt sind, die nicht geändert werden möchten etc., ist der Aufwand für mich, den Umstieg und die Zeit danach zu betreuen, einfach zu groß. Dazu fehlt mir die Zeit und die Lust. Ich werde höchstens noch Kommilitonen zu Ubuntu raten, denn bei denen weiß ich, welche Software sie benutzen oder brauchen.

Zum Punkt 1 gibt es allerdings glücklicherweise eine recht einfache Lösung:

  • Man installiere Thunderbird auf besagtem Rechner noch unter Windows. Nach der Installation startet man den Import-Assistenten: Extras → Importieren
  • Im Dialogfenster wählt man dann Outlook oder Outlook Express, je nachdem, was man verwendet hat. Bei mir war es Outlook. Nach der Bestätigung läuft der Import. Das kann je nach Größe des Postfachs (der Postfächer) eine Weile dauern.
  • Danach sichert man den Profilordner von Thunderbird irgendwo extern, zum Beispiel auf USB-Stick oder Festplatte. Dieser befindet sich unter Windows XP in C:\Dokumente und Einstellungen\%Benutzername%\Anwendungsdaten\Thunderbird\Profiles. Unter anderen Windows-Versionen ist dieser Ort ggf. unterschiedlich: Siehe hier.
  • Nach dem Umstieg auf (X)ubuntu öffnet man den Profilordner unter Linux, $HOME/.thunderbird/ , und kopiert den Profilordner aus Windows hinein, z. B. im Terminal mit mv Pfad/zum/Windowsprofil $HOME/.thunderbird/
  • Als nächstes ruft man den Profilmanager von Thunderbird auf, erstellt ein neues Profil, wählt „Choose Folder“ und gibt den oben angegebenen Profilpfad an. Die bisher genutzten Emailkonten, Adressen etc. landen dann automatisch in Thunderbird.

 

Für die meisten anderen Problemchen gab es leider keine schnellen Lösungen, nur sehr viele, sehr langwierige, die sich nur mit professioneller Hilfestellung (und teils noch gar nicht, wegen mangelnder Zusammenarbeit zwischen proprietärer Software und Ubuntu) beheben ließen.

 

Inzwischen läuft es übrigens darauf hinaus, dass meine Mutter wohl einen neueren PC mit Windows 7 bekommen wird. Das Thema wird also vermutlich erledigt sein. Schade eigentlich, andererseits muss ich dann nicht ständig konfuse „foo funktioniert nicht“-Fehlermeldungen bearbeiten 😉

 

Viele Grüße,

Luyin

 

PS. Die hier genannten Lösungsansätze stammen teilweise aus dem Ubuntuusers-Wiki: 1 und 2.

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Howto: Läuft Caffeine noch?

Heute gibt es von mir mal wieder nur einen kurzen Beitrag, weil ich unter chronischem Zeitmangel leide (wie wohl die meisten auf diesem Planeten…).

 

Seit einem Update von Caffeine zeigt dieses kein Indicator unter Gnome-basierten DEs an. Viele, mich eingeschlossen, dachten hier vielleicht sogar, dass Caffeine gar nicht mehr läuft, sondern abgestürzt ist oder sonst was schlimmes.

 

Es ist aber gar nicht so tragisch. In Wahrheit haben die Entwickler sich dazu entschieden, Caffeine zu einem Daemon zu degradieren – ob man das nun gut findet oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Caffeine sollte aber noch laufen – im Hintergrund eben.

Überprüfen kann man die Funktionalität mit dem einfachen Befehl

 

sudo ps aux | grep caffeine

 

Die Ausgabe sollte etwa so aussehen:

alex@ubuvilion:~$ sudo ps aux | grep caffeine
[sudo] password for alex:
alex 2430 0.0 0.3 148124 15736 ? Sl 15:47 0:00 /usr/bin/python3 /usr/bin/caffeine
alex 3474 0.0 0.0 17452 920 pts/1 S+ 16:03 0:00 grep --color=always caffeine

Der zweite Befehl ist logischerweise der eben ausgeführte, die Suche mit grep nach caffeine. Der erste ist der, der uns interessiert: Caffeine läuft.

Ich hoffe, dass das jemandem helfen konnte 🙂

Herzliche Grüße und einen schönen Sommertag!
Alex

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Goodbye Gentoo(?)!

Ich bin leider an einem Punkt angekommen, an dem ich mich entscheiden muss, was mir wichtiger ist. Mein Studium hat ein bisschen unter dem Hobby gelitten – ich geb es zwar ungern zu, aber Gentoo hat mich zwar viel gelehrt – aber mich auch stark abgelenkt. Es vergeht quasi keine Woche, in der ich nicht irgendwelche Dokumentationen lese, weil es weniger Zeit kostet, eine Terminalanwendung zu verwenden, als ein neues Programm mit GUI zu kompilieren. Aber ist die Zeit dann sinnvoll investiert, wenn man stattdessen eine Menge man-Pages und Forenbeiträge lesen muss?

Aus Gentoo-Sicht: klar! Denn man lernt sein eigenes System wirklich gut und gründlich kennen und lernt darüber hinaus natürlich auch so etwas wie Probleme in Teilprobleme zu zerlegen (welches Programm kann einen Teil zur Lösung des Problems beitragen?). Allerdings hat das einen Haken – der Tag hat nunmal nur 24 Stunden, und im Studium (das in meinem Fall ja mit Computern eher wenig zu tun hat) ist jede Stunde wertvoll. Da ist es wichtig, dass das System einfach nur läuft und nicht stört.

Deswegen verabschiede ich mich von Gentoo und wechsle zurück zu Ubuntu. Ich entscheide mich bewusst für die Unity-Oberfläche (im Wissen um ihre Mängel!), weil sie – im Gegensatz zu meinem Liebling XFCE – komplett über die Tastatur bedienbar ist (mit Gnome und KDE konnte ich mich einfach noch nie anfreunden) und wenig im Weg ist. Bei Ubuntu ist alles vorkonfiguriert und das System läuft in gefühlten 99% der Fälle einfach stabil, ohne dass man etwas Anderes tun muss als die Updates zu bestätigen.

Mit der diese Woche anstehenden Veröffentlichung der LTS-Version 14.04 mache ich also gefühlt einen Schritt zurück. Das heißt aber nicht, dass hier keine Beiträge mehr zu Gentoo erscheinen (ich gebe ja zu, dass es auch bisher nicht viele waren), denn ich versuche, mich weiter einzubringen und mit Informationen auf dem neusten Stand zu halten.

 

Ich habe Gentoo eine Menge zu verdanken, denn ich habe wirklich einiges lernen können (auch über mich selbst), das mich auch unter Ubuntu nicht verlassen wird. Und zur Sicherheit, falls es mich doch packt, sichere ich die wichtigen Config-Dateien aus Gentoo (make.conf, package.* in /etc/portage) 😉

 

In diesem Sinne: Hoffentlich auf bald, Gentoo, und danke für alles! Welcome back Ubuntu! 🙂

 

Viele Grüße,

Alex

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Spielempfehlung: 2048

Damit der Blog nicht so leer und ungepflegt wirkt, ich aber momentan nicht so viel Zeit zur Verfügung habe, kommt hier nur mal eine Kleinigkeit.

Seit kurzem existiert das Spiel 2048 auf Github. Dabei handelt es sich um ein Denk-/Logikspiel. Es geht darum, auf einem 4×4 großen Feld Kacheln mit gleichen Zahlen miteinander zu verbinden, um möglichst die Zahl 2048 zu erreichen. Was sich simpel anhört, ist gar nicht so einfach, denn es tauchen ständig neue Kacheln auf (anfangs immer mit der 2, später auch mit der 4 darauf; höhere habe ich noch nicht bemerkt, aber vielleicht gibt es auch die), die einem den Weg versperren. Das Spiel ist zu Ende, wenn man keine Bewegungsmöglichkeiten mehr hat.

2048 wurde von Gabriele Ciruli, einem Web-Entwickler und Designer geschrieben und basiert auf ähnlichen Spielen wie 1024 und Threes (beide nicht getestet).

Seit Kurzem ist 2048 auch als Paket für Ubuntu verfügbar. Für Gentoo gibt es das Spiel leider noch nicht, aber da ich demnächst auch WLAN haben werde, ist mir das dann egal, dann spiele ich es weiterhin im Browser. Der Code ist auf Github einsehbar.

Als nettes Spiel für zwischendurch eignet es sich nur mittelmäßig gut: Es hat so einen hohen Suchtfaktor, dass man erst Stunden später aufhören kann 😀

 

Insgesamt kann man 2048 also nur empfehlen!

 

Herzliche Grüße,

Alex

 

PS: Ich hätte gern Screenshots hinzugefügt, um den Post ein bisschen ansprechender zu gestalten. Allerdings hat Gabriele auf meine Email nicht geantwortet. Ich war mir mit Bildrechten in diesem Fall nicht sicher und hatte daher den Rat eines Users im Freenode-Channel #ubuntu-de-offtopic befolgt, Gabrieles Einverständnis einzuholen. Allerdings frage ich mich, ob das bei Spielen wirklich relevant ist.

 

PPS: Das kommt davon, wenn man einen Post zu lange liegen lässt, bevor man ihn veröffentlicht. Christoph Langner hat hier auf ein Bash-Skript verwiesen, durch das man 2048 im Terminal spielen kann 🙂

2048-bash-screenshot

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Howto: Windowspartition (z. B. USB-Stick) mittels fstab einhängen

Seit neustem hängt mein Gentoo meine USB-Sticks und externe Festplatten nicht mehr unter /media/ ein wie früher, sondern unter /run/media/$USER/ . Ich weiß nicht genau, warum es das tut, und eigentlich tut es auch nicht weh. Aber Gentoo is about choice, also habe ich mich entschieden, zumindest für meinen USB-Stick das Verhalten einfach festzulegen.
Das geschieht mittels Eintrag in der Datei /etc/fstab. Die Syntax der Datei kann in der man-Page ($ man fstab) oder im Ubuntuusers-Wiki nachgelesen werden.

Der Eintrag, den ich für mich gewählt habe, sieht so aus:

# <fs>        <mountpoint>    <type>    <opts>    <dump/pass>
UUID=0359-DBC9 /media/Mini vfat uid=1000 0 0

Wofür steht der Spaß?
Die UUID ist deswegen nützlich, weil der USB-Stick an verschiedenen Orten in /dev eingehängt werden kann. Meiner befand sich etwa schon unter /dev/sdb1 und unter /dev/sdc1. Die UUID bleibt gleich, solange der Stick nicht neu formatiert wird, also ist auch nur ein Eintrag in fstab nötig.
Der mountpoint ist die Stelle im System, an der ich den Stick gern hätte. Da ist theoretisch jeder Ort möglich, auch ein Directory in /home oder in /mnt, wer das gern hätte. Oder jede andere.
Der Typ hängt natürlich von der Formatierung des Sticks ab. Da dieser auch unter Windows und Mac gelegentlich benutzt wird, habe ich ihn in FAT32 formatiert.
Die UID 1000 ist dem ersten normalen User (nicht root) zugewiesen und sorgt dafür, dass ich problemlos auf den Stick zugreifen kann. Dies ist bei den gängigen Linux-Formatierungen (ext[2-4], reiserfs, brtfs etc.) soweit ich weiß nicht nötig, bei Windows-Formatierung aber eine sinnvolle Ergänzung.
Laut oben bereits genanntem UU-Wiki sollten Dump/Pass unbedingt auf „0 0“ gesetzt sein, weil Windows-Formatierungen keine Datenträgerprüfung beim Booten unterstütze. Hiermit habe ich mich nicht intensiver beschäftigt, glaube dem Wiki aber und übernehme die Einstellungen deswegen so.

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Gentoo: Probleme mit rsync?

Heute hatte ich lustige Problemchen beim Versuch, den Portage-Tree zu aktualisieren. Es sah etwa so aus:

>>> Starting retry 18 of 19 with rsync://rsync.de.gentoo.org
>>> Checking server timestamp ...

This is a gentoo portage mirror.

rsync3.de.gentoo.org
rsync.baecker.com

Server Address : 188.40.64.12
Contact : rsync@baecker.com
Hardware : Intel Core i7
Bandwidth : Multiple Gigabit to different peers

@ERROR: Unknown module ‚metadata‘
rsync error: error starting client-server protocol (code 5) at main.c(1516) [Receiver=3.0.9]
>>> Retrying…

>>> Starting retry 19 of 19 with rsync://rsync.de.gentoo.org
>>> Checking server timestamp …
———————————————————————-
Hostname: deela.skim.hs-owl.de running Gentoo
System: SUN X2200M, Xen Domain, 1Gig RAM, 30GB/FC-SAN
Net: 100MBit/s, max 20 cons : http://www.hs-owl.de/skim/

This service is provided by S(kim), an organisational unit of
the University of Applied Sciences Ostwestfalen Lippe located
in Lemgo, Germany. Global position is 52.01’04″N/08.54’24″E.

Please note: common gentoo-netiquette says you should not sync more
than once a day. Users who abuse the rsync.gentoo.org rotation
may be added to a temporary ban list.

In case of trouble contact our NOC at netmaster@hs-owl.de
———————————————————————-

@ERROR: Unknown module ‚metadata‘
rsync error: error starting client-server protocol (code 5) at main.c(1516) [Receiver=3.0.9]
>>> Retrying…
!!! Exhausted addresses for rsync.de.gentoo.org
* emerge –sync schlug fehl
* Benötigte Zeit:
13 Sekunden für syncen
13 Sekunden insgesamt

Das ist natürlich sehr unschön. Mithilfe einiger Leute im #gentoo-de IRC-Channel konnte ich das Problem aber lösen. Wichtig ist dazu die Zeile mit „@ERROR“ (Zitat BtbN: „den wo fett ERROR vorne vor steht“): 10 Sekunden Google brachte die Lösung (hier zu finden): man füge den Portage-Mirrors „/gentoo-portage“ hinzu und alles läuft:


# grep SYNC /etc/portage/make.conf
SYNC="rsync://rsync.europe.gentoo.org/gentoo-portage rsync://rsync.de.gentoo.org/gentoo-portage"

Ich hoffe, das hilft 🙂

Viele Grüße,
Alex

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